Blau-Weiß-Ball 2011 – OB Claus Kaminsky
Ein dickes Lob vom Stadtoberhaupt für die Hanauer Rudergesellschaft 1879: Claus Kaminsky hob am Samstagabend im Congress-Park die besondere Bedeutung des Blau-Weiß-Balls hervor. „Ein herzliches Dankeschön und ein großes Kompliment an den Vorstand und das Blau-Weiß-Ball-Team für das jahrzehntelange Festhalten an diesem traditionsreichen Ball und für die Art und Weise, wie das Ereignis präsentiert wird”, sagte der Hanauer Oberbürgermeister. Der Ball besitze „Stil und Klasse”, so wie man das von der HRG seit langem gewohnt sei. Trotzdem könne man eine solche Veranstaltung nicht als selbstverständlich ansehen. Zahlreiche Mitwirkende hätten viel Herzblut und Engagement in die Vorbereitungen investiert. Kaminsky hob vor allem das Alleinstellungsmerkmal dieses Ereignisses hervor. „In Hanau gibt es keinen zweiten Vereinsball.” Ihm sei keine vergleichbare Veranstaltung in der Region bekannt, die in dieser Form auf die Beine gestellt werde. Die HRG gehöre seit mehr als 130 Jahren zu den Aushängeschildern des Hanauer und des regionalen Sports und leiste neben dem gesellschaftlichen Beitrag sportlich Großartiges: von der Olympiateilnahme bis hin zur WM-Nominierung. „Eine tolle Kombination”, lobte Kaminsky. Vorsitzender Frank Arnold, das Vorstandsteam und die 300 Mitglieder könnten stolz auf diese Leistung sein. Daher sichere er als Stadtoberhaupt und parteiübergreifend zu, dass die HRG bei der Durchführung ihres Balls unterstützt wird. „Wir werden das mit einem kleinen finanziellen …
de.indymedia.org In ganz Europa werden Städte durchökonomisiert und Metropolen in gegenseitiger Standortkonkurrenz ausgebaut. Derselben Logik wie der Elbphilharmonie als Aushängeschild einer Marke Hamburg folgt auch Stuttgart 21. Städte sind darin kein Ort des öffentlichen Lebens mehr, sondern sollen vor allem ökonomisch verwertbar gemacht werden. Die Vertreibung störender, weil armer oder nonkonformer Menschen geht ebenso damit einher wie die Steigerung von Mieten und Gentrifizierung ganzer Stadtteile. Wir finden richtig, dass sich Bewegungen von Repression wie in Stuttgart nicht einschüchtern lassen und mit Demonstrationen, Besetzungen, Blockaden oder Sabotage versuchen, Widerstand zu leisten. Protest, der diesen Namen verdient, kann sich nur im Widerspruch entwickeln, nicht durch Vereinnahmung oder Versuche der Integration in runden Tischen, die diesen lediglich mundtot machen sollen. Verletzungen von Demonstrant_innen, Beschränkungen des Demonstrationsrechtes, vorübergehende Festnahmen und die Einschüchterung von Beteiligten an Protesten sind kein Betriebsunfall, sondern ein parteiübergreifendes politisches Konzept der Inneren Sicherheit.
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